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Analytik

Analysieren heisst wissen

 

Analysieren heisst wissen

Vertrauen ist gut, Analyse ist besser

In der Analytik werden Materialien aller Art mit modernen Analysegeräten auf ihre Zusammensetzung untersucht. In der Polymeranalytik sind häufig Additive und Füllstoffe im Vordergrund, wohingegen es in der anorganischen Elementanalytik häufig um Verunreinigungen geht. Spezialisierte Chemiker suchen gemeinsam mit dem Kunden nach der aussagekräftigsten und kostenoptimierten Analysemethode für seine Proben aus Polymeren, Metallen, Salzen, Flüssigkeiten oder organischen Stoffen. Um Kundenanforderungen vollumfänglich gerecht werden zu können bietet Suisse TP die Methodenentwicklung, die Messung sowie die Interpretation der Messwerte neutral und effizient aus einer Hand.


Die Qualität der Analyseergebnisse wird regelmässig durch SAS, dem "Swiss Accreditation Service", nach ISO17025-STS 023 geprüft und bestätigt. Neben dieser Akkreditierung sind relevante Bereiche zusätzlich GMP zertifiziert und validiert; dieser "good manufacturing process" wird durch eigene interne Audits sowie durch Swiss medic kontinuierlich überwacht.

Pharma

Methode entwickeln, Probe analysieren, Messwerte interpretieren

Als unabhängiger Labordienstleister im Pharmabereich sind sowohl die ISO 17025 Akkreditierung als auch die GMP Zertifizierung und Validierung selbstverständlich. Durch diese Qualitätssiegel kommt Suisse TP der Nachweispflicht gegenüber Kunden und Behörden nach.

Um beispielsweise Verunreinigungen nachweisen zu können werden produktspezifische Methoden entwickelt und validiert. Mit der richtigen Aufschlusstechnik lassen sich auch Feststoffe in flüssige Form bringen um die Probe auf darin enthaltene Analyten, wie beispielsweise ein Schwermetall in einer organischen Probe, mittels ICP MS oder ICP OES zu analysieren.

Durch die entsprechende Interpretation der Analysen können dann Rückschlüsse auf Verunreinigungen etc. geschlossen werden.

Chemie

Die chemische Analytik


Ob Metalle, Salze, Flüssigkeiten oder organische Stoffe, in der chemischen Analytik werden alle Arten von Materialien mit modernen Analysegeräten untersucht. Spezialisten der anorganischen Elementanalytik suchen gemeinsam mit dem Kunden nach der aussagekräftigsten und kostenoptimierten Analysemethode für seine Proben. Die Akkreditierung nach ISO17025 belegt dabei die hohe Qualität der Analyseergebnisse.

Untenstehend befindet sich eine Übersicht der verfügbaren Geräte und Methoden.


Polymer

Die Polymeranalytik

In der Polymeranalytik untersuchen und analysieren hochqualifizierte Experten mit modernsten Analysetechniken Rohstoffmaterialien, Additive und Füllstoffe. Produktionsbegleitend werden Qualitätskontrollen und Wareneingangsprüfungen durchgeführt. In Schadens- und Reklamationsfällen sowie bei Konkurrenzanalysen werden häufig mehrere Techniken in Kombination zur Aufklärung eingesetzt. Ausserdem helfen unterschiedliche Verfahren zur Probenvorbereitung (z.B. Extraktion, Homogenisierung etc.) zur vollständigen Charakterisierung der Polymermatrix.


GERÄTE / METHODEN

ICP-MS

Induktiv gekoppeltes Plasma Massen-Spektrometer

Spurenanalyse, quantitative Messung bis 60 Elemente gleichzeitig, semiquantitative Messung, gesamtes Spektrum.

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Untersuchungsmethode Induktiv gekoppeltes Plasma Massen-Spektrometer
Kurzzeichen ICP-MS
Gerätetyp und Ausrüstung Agilent Typ 7500ce
Funktionsprinzip Die in Lösung gebrachten Probenatome werden ionisiert. Gemessen wird die Ablenkung der Ionen in Abhängigkeit von Masse und Ladung in einem elektrischen Feld.
Typische Anwendungen Spurenanalyse, quantitative Messung bis 60 Elemente gleichzeitig, semiquantitative Messung, gesamtes Spektrum.
Nachweisgrenze 0,1 µg/l
Anforderungen an Probe 100 ml Lösung ( Aufschluss wird entsprechend gewählt )
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025, GMP

 

ICP-OES

Induktiv gekoppeltes Plasma Emissions-Spektrometer

Analyse von Metallen, Keramiken, organischen Proben, Wasser, Lösungen und Mineralstoffen.

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Untersuchungsmethode Induktiv gekoppeltes Plasma Emissions-Spektrometer
Kurzzeichen ICP-OES
Gerätetyp und Ausrüstung Varian Typ Vista PRO
Agilent Typ 725 OES
Funktionsprinzip Die in Lösung gebrachte Probe wird zerstäubt und in einem Argon-Plasma zur Lichtemission angeregt. Gemessen wird die element spezifische Lichtemission der Probenatome. Messung bis 20 Elemente gleichzeitig.
Typische Anwendungen Analyse von Metallen, Keramiken, organischen Proben, Wasser, Lösungen und Mineralstoffen
Nachweisgrenze? 50 µg/l
Anforderungen an Probe 100 ml Lösung
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025, GMP

AAS

Flammen-Atomabsorptions-Spektrometer

High Resolution Continuum Source AAS zur Elementanalyse mehrerer Elemente in einem Messdurchgang.

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Untersuchungsmethode Flammen-Atomabsorptions-Spektrometer
Kurzzeichen AAS
Gerätetyp und Ausrüstung contrAA 300, Analytik Jena
Funktionsprinzip Die in Lösung gebrachte Probe wird zerstäubt und in einer Flamme ( z.B. Acetylen ) verbrannt. Messung der elementspezifischen Absorption der Strahlung einer Xenonlampe. Nur eine Lichtquelle für alle Elemente.
Typische Anwendungen Bestimmung Alkali- und Erdalkalielemente. Mehrere Elemente in einem Messdurchgang analysierbar. Analyse meist nach Pharmakopoeia.
Nachweisgrenze 0.2 mg/l
Anforderungen an Probe 100 ml Lösung oder 10g Feststoff
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025, GMP

Funken-OES

Funkenemissions-Spektrometer

Chemische Zusammensetzung von Aluminiumlegierungen und Eisenbasiswerkstoffen.

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Untersuchungsmethode Funkenemissions-Spektrometer
Kurzzeichen OES
Gerätetyp und Ausrüstung Spectro LAB S
Funktionsprinzip Erzeugen eines Lichtbogens an der Probe. Lichtemission wird optisch zerlegt und die Lichtmenge einzelner elementspezifischer Wellenlängen gemessen.
Typische Anwendungen Chemische Zusammensetzung von Aluminiumlegierungen oder Eisenbasiswerkstoffen.
Nachweisgrenze typisch: 1μg/g
P und Pb: 5 μg/g
Sb und Zn: 10 μg/g
Anforderungen an Probe metallisch
Messfläche: min. 18 x 18 mm
Fläche muss eben sein
Dicke: min. 1 mm
Al-Folien z.T. auch analysierbar
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025

 

XPS

Röntgen-Photoelektronen- Spektroskopie

Chemische Analyse von Oberflächenbelegungen ( Informationstiefe der Messung ca.10 nm ) dünnen Schichten (  <0.5 µm ) mittels Tiefenprofil

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Untersuchungsmethode Röntgen-Photoelektronen-Spektroskopie
Kurzzeichen XPS
Gerätetyp und Ausrüstung SSI M-Probe
Funktionsprinzip Messung der elementspezifischen Energie von Photo-Elektronen, die mittels Röntgenstrahlung aus der Oberfläche der Probe herausgeschlagen wurden. Teilweise sind auch Bindungsvarianten unterscheidbar.
Typische Anwendungen Chemische Analyse von Oberflächenbelegungen ( Informationstiefe der Messung ca.10 nm ) dünnen Schichten ( < 0.5 µm ) mittels Tiefenprofil
Nachweisgrenze  
Anforderungen an Probe Messfläche >1 mm²;
max. Probengrösse :
20 x 20 x 5 mm
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025

XRF/RFA

Röntgenfluoreszenz- Spektrometer

Analyse der Elemente mit Ordnungszahl 11 (Na) bis 92 (U). Analyse von Metallen, Gestein, Keramik, Kunststoffen. Schichtdickenbestimmung möglich.

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Untersuchungsmethode Röntgenfluoreszenz-
Spektrometer
Kurzzeichen XRF/RFA
Gerätetyp und Ausrüstung Philips PW 2404
Funktionsprinzip Probenoberfläche wird etwa 10 µm tief mit Röntgenstrahlung angeregt. Die dadurch von den Elementen abgegebene elementspezifische Röntgen-Strahlung (Fluoreszenz) wird zur quantitativen Analyse der Probe verwendet.
Typische Anwendungen Analyse der Elemente mit Ordnungszahl 11 (Na) bis 92 (U). Analyse von Metallen, Gestein, Keramik, Kunststoffen. Schichtdickenbestimmung möglich.
Nachweisgrenze?? 10 µg/g
Anforderungen an Probe quantitativ: 1g
qualitativ: 10mg
massiv oder flüssig
ideal: pulverförmig
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025

 

C-/S- Analysator

Kohlenstoff-/Schwefel- Analysator

C-Bestimmung in Verbundmaterialien C+S-Bestimmung in Eisen und Stahllegierungen.

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Untersuchungsmethode Kohlenstoff-/Schwefel-  Analysator
Kurzzeichen C-/S- Analysator
Gerätetyp und Ausrüstung Leco CS 200
Funktionsprinzip Probe wird im Sauerstoffstrom verbrannt. Messung von CO2 und SO2 im Abgas durch Infrarot-Messzelle.
Typische Anwendungen C-Bestimmung in Verbundmaterialien C+S-Bestimmung in Eisen und Stahllegierungen.
Nachweisgrenze C : 0.002 %
S : 0.01 %
Anforderungen an Probe 1g Feststoff ( feinteilig )
Metalle, organische Materialien
Akkreditierung / Zertifizierung ISO9001

H Analyse

Wasserstoffbestimmung nach dem Trägergasverfahren

Analyse von Wasserstoff in Aluminium- und Titan-Legierungen. Gesamt-Gehaltbestimmung in Stahl möglich.

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Untersuchungsmethode Wasserstoffbestimmung nach dem Trägergasverfahren
Kurzzeichen H Analyse
Gerätetyp und Ausrüstung Leco RH 402
Funktionsprinzip Probe wird unter Stickstoff induktiv aufgeschmolzen. Frei werdender Wasserstoff wird mit einem Leitfähigkeitsdetektor bestimmt.
Typische Anwendungen Analyse von Wasserstoff in Aluminium- und Titan-Legierungen. Gesamt-Gehaltbestimmung in Stahl möglich.
Nachweisgrenze 0.02 ml/100 g
Anforderungen an Probe Anlieferzustand :
roh : Stäbchen ø 10 x 60 mm
fertig : Stäbchen ø 8.4 x 41mm
Akkreditierung / Zertifizierung ISO9001

UV/VIS-Photometer

Spektrophotometer

Bestimmung von Anionen, Nitrat, Phosphat, Chrom-VI oder Formaldehyd.

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Untersuchungsmethode Spektrophotometer
Kurzzeichen UV/VIS-Photometer
Gerätetyp und Ausrüstung Lange CADAS 100
Shimadzu UV-1650
Funktionsprinzip Element oder Verbindung wird über eine Farbreaktion nachgewiesen. Quantitative Bestimmung über Messung der Farbintensität.
Typische Anwendungen Bestimmung von Anionen, Nitrat, Phosphat, Chrom-VI oder Formaldehyd.
Nachweisgrenze 0.02 mg/l
Anforderungen an Probe 100 ml Lösung
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025

Titriersystem

Titration

Bestimmung von Chlorid-Gehalt, Wasserhärte, Säure/Base-Titration

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Untersuchungsmethode Titriersystem
Kurzzeichen Titration
Gerätetyp und Ausrüstung Metrohm 809 Titrando
Funktionsprinzip Nachweis und quantitative Bestimmung durch vollständige Reaktion mit Titriermittel.
Typische Anwendungen Bestimmung von Chlorid-Gehalt, Wasserhärte, Säure/Base-Titration
Nachweisgrenze 0.1 mg/l
Anforderungen an Probe 100 ml Lösung
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025

CV-AAS

Quecksilber- Kaltdampfanalysator

Bestimmung des Quecksilbergehaltes in Wasser, Filter, Kohle oder Kunststoff.

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Untersuchungsmethode Quecksilber- Kaltdampfanalysator
Kurzzeichen CV-AAS
Gerätetyp und Ausrüstung Seitner Typ 254
Funktionsprinzip Quecksilberverbindungen werden aus der Lösung ausgetrieben und im Luftstrom mittels AAS bestimmt.
Typische Anwendungen Bestimmung des Quecksilbergehaltes in Wasser, Filter, Kohle oder Kunststoff.
Nachweisgrenze 0.2 µg/l
Anforderungen an Probe 100 ml Lösung
Akkreditierung / Zertifizierung ISO17025

FT-IR-Spektroskopie

Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie

Bestimmung der chemischen Struktur anhand der stoffspezifischen Infrarotschwingungsbänden

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Untersuchungsmethode Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie
Kurzzeichen FT-IR
Gerätetyp und Ausrüstung Perkin Elmer Spectrum 100 FT-IR-Spektrometer/ Perkin Elmer Spectrum Spotlight 200 FT-IR-Mikroskop
Funktionsprinzip Durch Absorption von infraroter Strahlung ändert sich die Rotations- und Schwingungsenergien von Molekülen. Das IR-Spektrum gibt die chemische Zusammensetzung wider.
Typische Anwendungen Strukturaufklärung, Bestimmung von Inhaltsstoffen, Mikroanalytik, Forensik, Untersuchung von Oberflächen (z.B. von Katalysatoren)
Messtechnik ATR (attenuated total reflexion), µATR, Reflexion, Transmission
Anforderungen an Probe wenige mg (Spektrometer), wenige µg (Mikroskop)

Kalorimetrie

kalorimetrische Brennwertbestimmung

Bestimmung des Brennwertes durch vollständige Verbrennung der Probe in Sauerstoff

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Untersuchungsmethode kalorimetrische Brennwertbestimmung
Gerätetyp und Ausrüstung IKA C2000 basic Sauerstoffbombenkalorimeter
Funktionsprinzip Probe wird unter Sauerstoffüberschuss verbrannt. Messung von entstehender Wärme dient der Brennwertbestimmung.
Typische Anwendungen Brennwertbestimmung von Baumaterialien und Baustoffen, Lebensmitteln, Erdöl, Kohle und Koks, sowie in der Abfallwirtschaft/Recycling für Biomasse, etc.
Messtechnik adiabatisch, isoperibol, dynamisch
Normen und Standards DIN 51900, ISO 1928; ASTM D240, ASTM D4809, ASTM D5865, ASTM D1989, ASTM D5468, ASTM E711
Anforderungen an Probe ab ~1g

Karl-Fischer-Titration

Wassergehaltsbestimmung mittels Karl-Fischer-Titration

Bestimmung des Wassergehaltes in Feststoffen und Flüssigkeiten

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Untersuchungsmethode Wassergehaltsbestimmung mittels Karl-Fischer-Titration
Gerätetyp und Ausrüstung Metrohm 684 KF Coulometer, Metrohm 688 KF Oven
Funktionsprinzip analytische Wasserbestimmung in einer iodhaltigen Lösung elektrochemisch mittels Generatorelektrode.
Typische Anwendungen Kunststoffe, Papiere, Filme und Folien, Lacke, Metalloxide- und Salze, Lebensmittel, anorganische Salze (Kristallwasser)
Messtechnik Die Endpunktindikation erfolgt voltametrisch
Normen und Standards BS 7912, DIN 51777, DIN EN 14214, ISO 12937
Anforderungen an Probe ab 10 mg, abhängig von dem Wassergehalt der Probe

DMA

Dynamisch-mechanische Analyse

Bestimmung der temperatur- und frequenzabhängigen viskoelastischen Eigenschaften

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Untersuchungsmethode Dynamisch-mechanische Analyse
Gerätetyp und Ausrüstung DMA Q800 mit GCA-Kühler (TA Instruments)
Funktionsprinzip Mittels oszillierender Kraft auf die Probe werden frequenz- und temperaturabhängig die viskoelastischen Eigenschaften bestimmt.
Typische Anwendungen Kunststoffe, Verbundmaterialien, Harze, Werkstoff- und Produktentwicklung, Simulation, Automobilindustrie, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Elektronik
Messtechnik Dual/Single Cantilever, Dreipunktbiegung, Scher-Sandwich, Kompression, Zug. Messmodi: Isodeformation, Multifrequenz, Kriechen/Spannungsrelaxation, Multideformation/Spannung, kontrollierte Kraft-/Deformationsrate.
Normen und Standards DIN EN ISO 6721-1, DIN 53440, DIN 53513, ASTM D 4065-90, ASTM D7028-07
Anforderungen an Probe individuell, abhängig von der Messmethode

TMA

Thermo-mechanische Analyse

Präzise Bestimmung der Dimmensionsänderung (thermischer Ausdehnungskoeffizient)

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Untersuchungsmethode Thermo-mechanische Analyse
Gerätetyp und Ausrüstung TMA Q400 mit MCA-Kühler (TA Instruments)
Funktionsprinzip Bestimmung von Dimensionsänderungen von Feststoffen, Flüssigkeiten oder pastösen Materialien als Funktion der Temperatur und/oder Zeit unter definierter statischer mechanischer Belastung.
Typische Anwendungen Kunststoffe und Elastomere, Farben und Lacke, Verbundwerkstoffe, Klebstoffe, Folien und Fasern, Keramiken, Gläser, Metalle oder Komposite
Messtechnik Expansion, Penetration, Dreipunktbiegung, Kompression, Zug Messmodi: Schubspannung/Verformung, Kriech- und Schubspannungsrelaxation, Wärmeausdehnung, Erweichungspunktbestimmung, Beständigkeitstemperatur
Normen und Standards DIN 51 005, ASTM D 3386, ASTM E 831, ASTM D 696, ISO 11359 – Teil 1 bis 3
Anforderungen an Probe max. 26 mm (L) und 10 mm (D) für feste Proben max. 25 mm (L), 0.35-1.00 mm (H) und 4.7 mm (B) für Filme und Fasern

DSC

Dynamische Differenzkalorimetrie

Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, Enthalpien und spezifischen Wärmekapazitäten sowie Oxidationsinduktionszeit bzw. -temperatur

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Untersuchungsmethode Dynamische Differenzkalorimetrie
Gerätetyp und Ausrüstung DSC Q2000 mit RCS90-Kühler (TA Instruments)
Funktionsprinzip Messung der Änderung der Wärmestromdifferenz zwischen Probe und einer Vergleichsprobe während diese einer Temperaturänderung unterworfen sind.
Typische Anwendungen Kunststoffe, Elastomere, Harze, Metalle und Komposite, Folien und Faser
Messtechnik Standard- und temperaturmodulierte DSC, Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, Enthalpien und spezifischen Wärmekapazitäten sowie Oxidationsinduktionszeit bzw. -temperatur.
Normen und Standards DIN 51007, ISO 11357-1, ASTM E793, ASTM E794, ASTM D3895, DIN EN 728
Anforderungen an Probe wenige mg

TGA

Thermogravimetrie

Gravimetrische Quantifizierung der Werkstoffzusammensetzung 

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Untersuchungsmethode Thermogravimetrie
Gerätetyp und Ausrüstung TGA Q500 (TA Instruments)
Funktionsprinzip Messung der Massenänderung einer Probe in Abhängigkeit von Temperatur und/oder Zeit.
Typische Anwendungen Quantifizierung der Werkstoffzusammensetzung (Weichmacher und volatile Bestandteile), Füllstoffgehalt, Zersetzungsverhalten, Feuchtigkeitsgehalt, Trocknungszeiten und Temperaturen, Bestimmung der Curie-Temperatur bei Metallen
Messtechnik Standard-TGA, hochauflösende TGA unter Stickstoff oder Sauerstoff bis 1000 °C
Normen und Standards DIN EN ISO 11358, DIN 51 006, ISO 9924
Anforderungen an Probe 50 µg bis 1 g

Rheologie

Bestimmung der viskoelastischen Eigenschaften von Fluiden

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Untersuchungsmethode Bestimmung der rheologischen Eigenschaften mittels Rotationsrheometer
Gerätetyp und Ausrüstung AR 2000 (TA Instruments)
Funktionsprinzip Die Flüssigkeit oder Schmelze wird in einem engen Messspalt geschert. Die Schubspannung ergibt sich dabei aus dem Drehmoment und der Messgeometrie, die Scherrate aus der Winkelgeschwindigkeit und der Geometrie, die Viskosität als Quotient aus Schubspannung und Scherrate. Elastische Materialfunktionen erhält man aus den Axialkräften die bei der Kegel-Platte- und Platte-Platte-Methode senkrecht zur Scherebene wirken. Rotationsrheometer ermöglicht die Kombination eine Vielzahl unterschiedlicher Messmethoden bei denen entweder Schubspannung, Scherdeformation oder Schergeschwindigkeit vorgegeben werden können.
Typische Anwendungen Kunststoffe, Lacke und Farben, Harze und Klebstoffe, Öle und Schmierstoffe, Lebensmittelverarbeitung, Pharmazie
Messtechnik Kegel-Platte, Platte-Platte
Normen und Standards DIN 53018, ISO 3210, DIN 54458, DIN 51810, DIN 53019
Anforderungen an Probe einige g oder ml

Kontaktwinkelmessung

Kontaktwinkelmessung und Tropfenkonturanalyse

Benetzbarkeitsanalyse, Bestimmung der Kontaktwinkel und Oberflächenspannung von Flüssigkeiten und Feststoffen

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Untersuchungsmethode Kontaktwinkelmessung und Tropfenkonturanalyse
Gerätetyp und Ausrüstung OCA 25 mit elektronischem Direktdosiersystem (DataPhysics)
Funktionsprinzip Videogestützte Messung und Darstellung des statischen und dynamischen Kontaktwinkels auf ebenen, konvexen und konkaven Oberflächen. Analyse der freien Oberflächenenergie sowie deren Komponenten (z. B. disperse, polare und Wasserstoffbrücken- bzw. Säure/Base-Anteile) nach neun verschiedenen Theorien. Analyse der Oberflächen- und Grenzflächenspannung sowie deren polarer und disperser Anteile anhand der Form von hängenden Tropfen.
Typische Anwendungen Kunststoffe, Lacke und Farben, Qualitätskontrolle
Messtechnik Bestimmung der Kontaktwinkel, Oberflächenenergie, Ober-/Grenzflächenspannung
Normen und Standards DIN 55660-2
Anforderungen an Probe 220 mm (L) x 70 mm (B)

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Ansprechpartner Chemische-Analytik


Patrik Bachmann

Patrik Bachmann ist studierter Chemiker (FH). Seine Lehre als Chemielaborant absolvierte er bei Alusuisse in Neuhausen am Rheinfall. Im Anschluss studierte er Chemie mit der Vertiefungsrichtung Analytische Chemie an der Zürcher Hochschule in Winterthur. Von 2001 bis 2006 war er Projektleiter diverser Entwicklungsprojekte im Bereich der Entwicklung von funktionellen Aluminiumoberflächen bei Alcan und Novelis. Ab 2007 arbeitete er in der chemischen Analytik mit dem Schwerpunkt anorganische Elementanalytik von Pharmaproben und beschäftigte sich mit Analysen von verschiedensten Werkstoffen. Seit 2011 ist Patrik Bachmann der Teamleiter und Fachverantwortliche der Chemischen Analytik von Suisse TP.

analytik@suisse-tp.ch +41 52 551 1169

Ansprechpartner Polymer-Analytik


Alexander Kromer

Alexander Kromer hat an der Universität Stuttgart studiert und dort im Institut für Physikalische Chemie über zeitaufgelösten Methoden der magnetischen Resonanzspektroskopie promoviert. Im Abschluss arbeitete er im Bereich Polymertechnik mit Schwerpunkt Innenraumemissionen bei einem deutschen Automobilhersteller. 2015 übernahm er die Leitung und Fachverantwortung für Polymeranalytik bei Suisse TP.

polymer@suisse-tp.ch +41 52 551 1124