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Automotive

Materialsicherheit für die Automobilindustrie

 

Materialeigenschaften von Bauteilen im Fokus

In welchem Zustand ist ein Werkstoff, wie verhält er sich, wie belastbar ist er?

Erfahrene Materialexperten analysieren und validieren die Qualität der verwendeten Materialien und Komponenten für den Serieneinsatz. Die Untersuchungen werden im Auftrag der OEMs oder ihrer Lieferanten für die verschiedensten Belastungssituationen durchgeführt.

Spezialisten aus den verschiedenen Fachrichtungen beurteilen z.B. die Werkstoff- und Oberflächenqualität, die mechanischen Eigenschaften, die Qualität der Fügetechnik, das Ermüdungsverhalten oder auch die Korrosionsbeständigkeit durch gezielte Umweltsimulationen. Sie erhalten von uns eine unabhängige Beurteilung und Beratung auf höchstem Qualitätsniveau für den sicheren Einsatz ihrer Produkte in der Serie.

Suisse TP bietet:

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      • umfangreiche Analysen von Werkstoffen
      • Verfahren auf Basis zahlreicher Normen aber auch nach speziellen Kundenanforderungen
      • unabhängige Beurteilungen der jeweiligen Werkstoffqualität
      • Serienfreigabe von Werkstoffen und deren Prozesstauglichkeit
      • mechanische Bauteilprüfungen zur Simulation realer Bedingungen
      • schnelle Prüf- und Beratungsprozesse bei Schadensanalysen und werkstoffspezifischen Fragestellungen

Werkstoff- & Lieferantenqualifizierung

Weil Material nicht gleich Material ist

In Hinblick auf ein robustes Langzeitverhalten und die Einhaltung aller relevanten Anforderungen bzw. Rahmenbedingungen ist die Qualität der eingesetzten Werkstoffe und Bauteile von essentieller Bedeutung. Die von einem unabhängigen Institut ermittelten Daten geben Auskunft über das Sicherheitsverhalten der Komponenten, gewährleisten im Auswahlprozess die Vermeidung hoher Ausschussraten innerhalb einer Serienproduktion – und sichern damit die Stabilität der ganzen Linie.

 

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Um Schadensfälle zu vermeiden, müssen alle Bauteile umfassend beurteilt werden – nicht nur im Hinblick auf die komplexen Randbedingungen im Serieneinsatz, sondern auch bezüglich ihrer Prozesstauglichkeit bei der Herstellung. Die verschiedenen Anforderungen an die Werkstoffe werden mit Hilfe modernster Verfahren ausgetestet. So sind Prüfverfahren zur Schweißeignung von Aluminiumwerkstoffen und eine anschließende metallurgische Beurteilung oder die Bewertung des Umformverhaltens von Blechen nach den Vorgaben der Normungsausschüsse der Automobilindustrie (IDDRG) nur zwei Beispiele einer gründlichen Werkstoffbeurteilung für die Großserie. 

Die relevanten Werkstoffeigenschaften werden fachmännisch und schnell ermittelt.

Die Kennwerte von Einzelelementen können mit den entsprechenden Spezifikationen verglichen, die Prozessserientauglichkeit oder die Ursache von Schäden in der Serie klar ermittelt werden. Produzenten erhalten neutrale und zuverlässige Empfehlungen für die Qualifizierung einzelner Materialien und Bauteile.


Bauteilprüfung

Sicherheit für Funktion und Design – von Beginn an

Bereits in einem frühen Entwicklungsstadium muss jedes einzelne Bauteil eine umfassende Testphase durchlaufen, damit massgebliche Sicherheitsaspekte beleuchtet werden können und die spätere Funktionstüchtigkeit des Elements gewährleistet ist. Aufbau und Einsatz der verschiedenen Einzelkomponenten werden mit Hilfe komplexer Versuchsaufbauten und passender statischer wie dynamischer Ersatzlasten unter realitätsnahen Bedingungen überprüft und sorgfältig bewertet.

Es ist wichtig, die einzelnen Prüfverfahren mit den individuellen Fragestellungen des Kunden abzustimmen: Wird die Realität ausreichend genau abgebildet? Welche Faktoren innerhalb des Versuchsaufbaus beeinflussen die Ergebnisse unmittelbar? Ob pneumatisch oder hydraulisch synchronisierte Krafteinleitungen, gezielte Steifigkeiten durch Bauteillagerung oder die Schadensbeurteilung – alle Bauteile und Prozesse werden gleichermaßen umfassend wie sorgsam überprüft. Die Analysen, die die Bauteilprüfung begleiten, sind vielfältig. Moderne metallurgische, chemische sowie physikalische Analysen ergänzen die mechanische Werkstoffprüfung. Das ermöglicht eine tiefgehende und umfassende Qualitätsbeurteilung, die eine hohe Aussagekraft zur Absicherung von Funktion und Design der Bauteile hat

ausführliche technische Details




facility

Materialographie - Metallographie

Das Wesentliche bleibt für das REM nicht unsichtbar

Eine präzise Werkstoffcharakterisierung ermittelt die spezifische Zusammensetzung und Mikrostruktur eines Werkstoffs. Mit Hilfe der Raster-Elektronenmikroskopie, der Lichtmikroskopie und verschiedener chemischer Analyseverfahren werden die Proben genau überprüft.

Welches Material ist für ein Produkt am besten geeignet? Entspricht die Struktur eines Rohmaterials, Halbzeugs oder Bauteils der Norm? Gibt es Abweichungen? Die Werkstoffcharakterisierung schafft die entscheidenden Grundlagen: An Schnitten und Oberflächen von Werkstoffen werden physikalische und chemische Messungen vorgenommen, über die sich die Werkstoffparameter ermitteln lassen, die Unternehmen für einen spezifischen Herstellungsprozess benötigen. In einer Schadensfallanalyse wird die Gesamtheit der Problemstellung beleuchtet, um nicht nur die Ursache des Schadens zu finden, sondern auch mögliche Lösungen zur Behebung vorzuschlagen.


Werkstoffdatenermittlung

Rechnen Sie mit uns

Plastisches Verhalten, Zeitstandverhalten unter Temperatur, Korrosionsverhalten, Fließverhalten – für das jeweilige Verhalten eines Werkstoffs können verschiedene Kenndaten, die Anisotropie oder die Verfestigung, ermittelt werden. Die Daten aus den experimentellen Verfahren dienen außerdem dazu, über z.B. die mathematischen Werkstoffmodelle passender Simulationen Vorhersagen zum Verhalten komplexer Verformungen zu machen.

Das Erstellen der anspruchsvollen Werkstoffdatenmodelle erfordert je nach Aufgabenstellung und Anforderung an den Werkstoff eine hohe fachliche Kompetenz sowie umfassende Erfahrungswerte. Nur so können die geeigneten Werkstoffprüfungen definiert und entsprechende Versuchspläne adäquat erstellt werden.



dynamische Zugprobe

Ansprechpartner Automotive


Günter Bergmann

Günter Bergmann ist geschäftsführender Gesellschafter (CEO) und Mitglied des Verwaltungsrates. Er hat an der Universität Stuttgart Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Festigkeitslehre und Fahrzeugtechnik studiert. Durch seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen internationalen Konzernen der Automobilindustrie verfügt er über vielfältige und wertvolle Branchenerfahrungen. Der Maschinenbauingenieur ist verantwortlich für die erfolgreiche Entwicklung und Einführung verschiedener Produktinnovationen im Rahmen der Serienfertigung.

automotive@suisse-tp.ch +41 52 551 1122