Druckversuch

Druckversuche zur Ermittlung von Streckgrenze, Elastizitätsgrenze oder Druckfestigkeit. Vom unabhängigen akkreditierten Labor.

"Druckversuch" befindet sich in folgenden Lexika

Druckversuch ist in nachfolgenden Lexika verlinkt, da es in diesen Bereichen auch Anwendung findet

Anwendungsbeispiele befinden sich am Ende dieser Seite

 

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Was ist eine Druckversuch?

Das Verhalten eines Materials unter Druckbelastung wird im sogenannten Druckversuch geprüft. Dabei wird der Prüfkörper in Form einer definierten Druckprobe mit gleichmässig zunehmender Kraft beaufschlagt. Die Beanspruchung erfolgt je nach Anforderung oder Werkstoff bis zum Bruch, Anriss oder einer definierten Stauchung.

Die Probe wird mit Druckplatten belastet, um verschiedene Eigenschaften zu charakterisieren.

Typische Werkstoffkennwerte bzw. Ergebnisse für einen Druckversuch sind das Spannungs-Dehnungs-Diagramm, das u. a. die Streckgrenze, Elastizitätsgrenze und in einigen Fällen die Druckfestigkeit aufzeigt.

Warum werden Druckversuche durchgeführt?

Druckversuche dienen zur Charakterisierung von Werkstoffen für die Auslegung von Bauteilen oder Komponenten im Hinblick auf die technische Sicherheit. Anwendungen bei Suisse Technologie Partners AG sind z.B. die Charakterisierung von Hartschäumen die als Kerne in sandwichartigen technischen Anwendungen für die Steifigkeit von Bauteilen verwendet werden. Aber auch Composites wie Faserverbundwerkstoffe,Kunststoffe oder Metalle werden in Druckversuchen charakterisiert.

Wichtige Normen für Druckversuche an Hartschäumen sind:
ISO 844, EN 826, ASTM D 1621

Druckversuch an Hartschaum Iso 844

Bei der Charakterisierung von den oben erwähnten Hartschäumen geht es um die Druckfestigkeit, die maximale Druckverformung und um den Druckmodul, der sich kurzzeitig aus dem Kraft Weg Diagramm ergibt. Die verschiedenen Normen unterscheiden sich je nach technischer Anwendung in der Versuchsdurchführung und vor allem in den Abmessungen der Druckproben.

Um eine möglichst genaues Spannungs-Dehnungsdiagramm zu erstellen erlauben alle Normen den Einsatz der direkten Wegmessung der eingesetzten Durckplatten.

In der EN 826 und ISO 844 wird der Traversenweg der Prüfmaschine mit einer definierten Mindestgenauigkeit gemessen.

Die ASTM D 1621 sieht zusätzlich ein Verfahren zur Berücksichtigung der Eigenverformung der Prüfmaschine vor.

Die direkte Messung der Druckverformung am Probekörper wird in der ISO 844  als Verfahren B beschrieben. Der Vorteil ist, dass die Werkstoffdaten der Verformung und der resultierende Druckmodul weniger von Krafteinleitungseffekten beeinflusst wird. Nachteilig ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse bei größeren  Verformungen mit anderen Verfahren aufgrund des sich bildenden Druckkegels.

Beispielanwendungen für Druckversuche

Druckversuche für die Technische Sicherheit

Die Druckversuche werden bei Suisse TP an verschiedenen Univeralprüfmaschinen durchgeführt. Der Kraftbereich variiert von wenigen N bis hin zu 250 KN. Auch Bauteilkomponenten wie z.B. Crashboxen im Bereich Automotive können im Druckversuch geprüft werden. Durch die langjährige Erfahrung als ehemaliges Forschungslabor von Alcan und 3A Composites verfügt Suisse TP über ein grosses Expertenwissen für die Werkstoff- und Bauteilcharakterisierungen.

Erfahren Sie mehr über unsere Kompetenz im Bereich Technische Sicherheit

Kontaktieren Sie mich

Dr. Benedikt Moser

CTO und Material Experte


Tel: +41 52 551 11 33
Mail: CTO@suisse-tp.ch