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          Dr. Benedikt Moser

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DSC – Dynamische Differenzkalorimetrie

Bestimmung von z.B. der Wärmeleitfähigkeit, Enthalpien und spezifischen Wärmekapazitäten
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DYNAMISCHE DIFFERENZKALORIMETRIE

Ermittlung von Schmelz- und Kristallisationstemperaturen und – enthalpien, Glasübergangstemperatur, spezifischen Wärmekapazitäten sowie Oxidationsinduktionszeit bzw. -temperatur

Untersuchungsmethode

Dynamische Differenzkalorimetrie

Kurzzeichen

DSC

Gerätetyp und Ausrüstung

DSC Q2000 mit RCS90-Kühler (TA Instruments)

Funktionsprinzip

Messung der Änderung der Wärmestromdifferenz zwischen Probe und einer Vergleichsprobe während diese einer Temperaturänderung unterworfen sind.

Typische Anwendungen

Kunststoffe, Elastomere, Harze, Metalle und Komposite, Folien und Faser

Messtechnik

Standard- und temperaturmodulierte DSC, Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, Enthalpien und spezifischen Wärmekapazitäten sowie Oxidationsinduktionszeit bzw. -temperatur.

Anforderungen an Probe

wenige mg

Normen und Standards

DIN 51007, ISO 11357-1, ASTM E793, ASTM E794, ASTM D3895, DIN EN 728

Was ist eine DSC Analyse

Ein Verfahren der Thermischen Analyse bei der der Wärmefluss in oder aus einer Probe als Funktion von Temperatur oder Zeit gemessen wird, während die Probe einem kontrollierten Temperaturprogramm ausgesetzt wird. Es ist eine sehr leistungsfähige Technik zur Bewertung von Materialeigenschaften wie Glasübergangstemperatur, Schmelzen, Kristallisation, spezifische Wärmekapazität, Aushärtungsprozess, Reinheit, Oxidationsverhalten und thermische Stabilität.

DSC Analyse zum Beispiel nach DIN EN ISO 11357

  • Bestimmung der Glasübergangstemperaturen Tg.akt und Tg.max sowie der Restreaktivität
  • Temperaturbereich -90…550 °C (mit RCS90-Kühler)
    -120 … 725 °C (mit Quench Cooler)
  • Heizrate 0.1 … 40 K/min
  • Probekörpermasse 2 … 40 mg

DSC Analyse für die Polymeranalytik

  • Bestimmung von Basis- und Copolymeren sowie Identifizierung von amorphen und teilkristallinen Kunststoffen anhand charakteristischer Umwandlungseigenschaften wie Schmelzpunktbereich und Glasübergangstemperatur
  • Reinheitsbestimmung, Analyse von Chargenunterschieden, Phasenumwandlungen, Adsorption und Absorption, Kristallisationsreaktionen, etc.
  • Bestimmung des Einflusses der Verarbeitungsbedingungen auf die Produkteigenschaften, wie z. B. Eigenspannungen und mikrostrukturelle Merkmale
  • Untersuchung von Aushärte- und Vernetzungsreaktionen und Nachvernetzungen (Polymerisation, Polyaddition und Polykondensation)
  • Ermittlung des Alterungszustandes und -verhaltens (thermooxidativer Abbau) von Polymerwerkstoffen (Oxidationsinduktionszeit (Oxidation Induction Time, OIT) und Oxidationsinduktionstemperatur (Oxidation Onset Temperature, OOT))

Eine Übersicht weiterer Methoden aus dem Bereich Polymer Analytik finden Sie in unserem Lexikon – Polymer Analytik

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Dr. Alexander Kromer

Polymer Expert


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